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Donnerstag, 18. Mai 2017

Zwei mal drei macht vier

ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt 


So oder so ähnlich - könnte ich mir gut vorstellen - sind die Jungs von Dark Burner wohl im Kreis herumgesprungen und haben sich ob der brillianten Idee auf die Schenkel geschlagen:
Wir verkaufen jetzt mal einfach auch nach dem 20. Mai unsere Basen so, als ob nix wäre - weil, unsere Basen fallen nicht unter die Tabakproduktlinie.

... und da seid ihr Euch sicher?

Aha ...
Und das schicken wir jetzt auch gleich mal raus an die Händler und sagen denen: "Hey! Kauft bei Trödler Dark Burner ein - macht Euch keine Sorgen, alles gut!"

Die TPD kann uns mal .....

Abgesehen davon, dass die Begründung - nun sagen wir einmal: einiges an Substanz missen lässt und so wohl nicht genügen wird, hat es kurzfristig auch in Österreich ein "Aber Hallo!" gegeben ;-)

Dabei muss man eines vorweg feststellen: Ungeachtet der Tatsache, dass die Begründung (oder die fehlende Begründung) schon nach deutschem Recht eine äusserst wackelige Sache ist - wenn nicht sogar hart an der Grenze zu wirklich strafrechtlich relevanten Tatbeständen (so, wie es sich jetzt darstellt meine ich, dass hier Händler im Guten Glauben getäuscht werden könnten...), so ist es nach österreichischem Recht noch einmal eine ganz andere Sache.

Um es kurz zu machen: liebe Händler, da kann ich Euch nicht dazu raten - no way.....
Sehr gut zusammengefasst hat es Joey Hoffmann, der auf Seiner Seite vapers.guru einen Blogbeitrag dazu gebracht hat: http://www.vapers.guru/2017/05/18/der-fall-des-dunklen-brenners/

Aber - und das ist wieder das Gute an der Pietschen Überheblichkeit, die die Quelle der gesetzlichen Misere in Österreich ist - unser Gesetzestext ist an wenigen wichtigen Stellen anders formuliert, als in Deutschland - und gibt Spielraum für allerlei Kreativität.....

Schaun wir mal ;-)

Als da wäre:

Begriffsbestimmungen
§ 1. Im Sinne dieses Bundesgesetzes gilt als
.....
1c. „Nachfüllbehälter“ ein Behältnis, das eine nikotinhältige oder nikotinfreie Flüssigkeit enthält, die zum Nachfüllen einer elektronischen Zigarette verwendet werden kann,
.....
1l. „Liquid“ jede nikontinhältige oder sonstige nikotinfreie Flüssigkeit, die dafür vorgesehen ist, in elektronischen Zigaretten, E-Shishas oder vergleichbaren Erzeugnissen mit derselben Funktions- und Wirkungsweise verdampft zu werden,

Alles unklar soweit? Gut ;-)

Was sind dann Basen?
Auf jeden Fall mal kein Endprodukt, das für den sofortigen Einsatz und zur sofortigen Verwendung in elektronischen Zigaretten, E-Shishas oder vergleichbaren Erzeugnissen mit derselben Funktions- und Wirkungsweise vorgesehen ist.
Es ist ein Zwischenprodukt, vorgesehen zur weiteren Verarbeitung - zu was auch immer (VG eignet sich nach eigener Erfahrung hervorragend zum Auffrischen des Schuhleders!). Punkt.

Wer das sagt?

Der Hersteller - ganz groß bei der Bestellung und auf der Verpackung. Punkt.
Der Händler - ganz groß und unübersehbar auf den Flaschen/Packungen und in den AGB. Punkt.
Wer kann da etwas anderes sagen? Jeder.
Wer muss es beweisen vor Gericht? Derjenige, der gegenteiliges behauptet. Punkt.

Argument: "Aber der Richter würde dann schon die Erwägungsgründe heranziehen..." - also nach dem Motto, was sich der Gesetzgeber wohl dabei gedacht haben mag....

Nun ja, dann wirds spannend, denn VG ud PG kann ich auch anderorts als in einem Dampfshop beziehen .... für andere Zwecke vorgesehen .... mit derselben Reinheit ... was ist dann da mit den "Erwägungsgründen"? Eben.

Nächstes Thema: der Versandhandel ....

Auch hier - wie bei allen anderen Gesetzen - gilt das Legalitätsprinzip: was nicht ausdrücklich verboten ist, ist dem Bürger erlaubt ;-)
Ein Hoch auf die österreichische Bundesverfassung!

Ergo:

Vom Versandhandel nicht betroffen:
Draht, Watte, Wabendraht, Drahtgitter, Stahlseile, Akkus, Zierringe, O-Ringe, Werkzeugtaschen, Auflagen, Unterlagen, Wickelsockel, Ultraschallreiniger, Silikonhüllen, wraps, Bausätze, Modder-zubehör, Taschenlampen, Duftlampen, Nebelwerfer, Ladegeräte, Powerbanks, etc....

Taschenlampenaufsatz für 510er ;-)

Juhu! Ein ganzer MOD als Taschenlampe - was es nicht alles gibt ;-)


Und generell kann und darf alles versendet, wenn der Empfänger UnternehmerIn / ein Firma und/oder zum Beispiel eine andere Rechtsperson mit Steuernummer plus Gewerberechtigung ist (ein Verein?). Eigentlich alle und jeder, der nicht im Sinne des Gesetzes ein Verbraucher ist ..., denn:

Begriffsbestimmungen
§ 1. Im Sinne dieses Bundesgesetzes gilt als
.....
6. „Verbraucher“ jede natürliche Person, die das Tabakerzeugnis für den Eigenverbrauch oder die Weitergabe an bestimmte Dritte für deren Eigenverbrauch erwirbt,

Geschnallt? Licht an?
Gut ... ;-)

Juhu! Das wird ein Spaß! Ich denke, das wird ausserdem ein heisser Ritt werden - ich hol mal das Popcorn und die Diät-Cola raus ;-)

Es kann losgehen ;-)


Denn eines ist klar: auch in Österreich gibt es kreative Händler ;-)

Text: Felix Huber
Bilder: FH und Google ;-)

Vape on!

Mittwoch, 9. September 2015

Auf der Suche nach dem Gral

.… Camelot, Avalon und Drachenblut – Legenden aus einer Hand


Unser heutiger Besuch führt uns zwar nicht zu Fafnirs Höhle in der Wildnis auf der Gnitaheide und auch nicht zum sagenumwobenen heiligen Gral, aber an einen Ort, der ebenfalls von Mythen und Geschichten umrankt ist.

Wir treffen heute den Schöpfer des „Drachenblutes“, oder wie ihn manche auch nennen: „the godfather of Drachenblut“,  Gradivoje Antic.

In der Szene als der „Crazy Andi“ bekannt, residiert er in seinem Camelot im Wiener Bezirk Floridsdorf, nahe der Stadtgrenze.

Andis "Camelot" - an der Wiener Stadtgrenze gelegen

Den Spitznamen „Crazy Andi“ hat er wohl auch deswegen verpasst bekommen, weil seine Firma unter dem Namen „Crazy Flavour“ firmiert.

Dort, wo wir uns heute treffen, ist eine Niederlassung, mit einem Lager, einer Verpackungsstation und der üblichen Business-Ausstattung eines Büros.
Alles ist aufeinander abgestimmt – rot trifft auf schwarz, gerade Linien und ein riesiger schwarzer Kühlschrank beherrschen den Raum.





Ich ertappe mich dabei, dass ich einen Safe suche – den Safe, in dem die „Geheimrezepte“ schlummern.

Ich muss den „crazy Andi“ danach fragen....

Allerdings: crazy ist er nicht, der Schöpfer des wohl bekanntesten Liquids am österreichischen Markt: dem „Drachenblut“ - im Gegenteil.


Er weiß ganz genau, was er tut und er hat auch eine sehr präzise Vorstellung von seinem Business:

„Andi, Du kommst ja aus einer ganz anderen Ecke – Du warst ja bis vor nicht all zu langer Zeit noch bei Jugend am Werk beschäftigt. Wie kommst Du eigentlich zu der ganzen Dampfgeschichte?“, ist meine erste Frage.

„Durch einen Zufall bin ich in die Sache rein gerutscht.“, sagt der sympathisch „verrückte“ Andi und weiter: „2009 habe ich mit dem Dampfen begonnen und am Anfang wirklich schlechtes Equipment und miese Liquids gehabt. Ich hab dann sehr schnell begonnen, 'mein' Liquid zu suchen und weil ich nichts gefunden habe, was gepasst hat, habe ich meine ersten Mischungen gemacht. Das war ein Abenteuer....!“

„Das war ja zu einer Zeit, wo der Markt noch nicht so zugänglich und gut ausgestattet war wie heute. Basen gab es damals noch nicht an jeder Ecke und die Online-Shops waren auch noch an zwei Händen abzuzählen. Wie und was hast Du da gemischt?“

Andi lehnt sich zurück und erzählt weiter: „Das Internet hatte da schon ein paar Informationen parat gehabt und so bin ich in die nächste Apotheke gegangen, habe mir erstmal PG besorgt und dann beim Spar Lebensmittelaromen!“, lacht er.
„Beim Spar?“
„Ja, aber das muss man auslassen: damals wusste ich noch nicht, dass der Zucker in diesen Aromen und die Öle darin ein absolutes No-Go sind. Das habe ich selbst erst – leider – erschmecken müssen...“

„War da schon die Idee da, mit Liquidmischen ein Geschäft zu machen?“

„Nein, überhaupt nicht! Ich habe bei Jugend am Werk gearbeitet und diesen Beruf geliebt – liebe ihn heute noch. Das Mischen war am Anfang nur für mich – ich wollte mein Liquid finden.“

„Mein Sohn hat eigentlich dafür gesorgt, dass meine Mischungen im Bekanntenkreis herumgereicht wurden. Dann wurden es immer mehr Anfragen um Kreationen: 'Andi, kannst Du mir das und das Liquid mischen?', bis ich schließlich so viel Zeit für mein Hobby aufgewendet habe, dass der Schritt in die Selbstständigkeit eine logische Konsequenz war.“

„Mischt Du noch selbst? Ich sehe hier keine Abfüllanlage, keinen Reinraum, etc...?“

„Nein, ich bin Liquiddesigner – ein neuer Berufszweig. Ich mische nicht mehr selbst mit der Hand die Liquids ab, die dann in den Handel kommen. Das war ein weiter Weg: von der Küche quasi über mehrere Partner und Produktionsstätten schließlich zu Elda in Kroatien, wo in perfektem Umgebungsbedingungen gemischt und abgefüllt wird. Das sind Bedingungen der Sicherheitsstufe 1 unter denen gearbeitet wird. Ich bin der Meinung, dass sich dieses Konzept bewähren wird. Ebenso bin ich der Meinung, dass wir alle – also die Hersteller von Liquids – damit umgehen müssen, wie in der Herstellung von Lebensmitteln.“

Auf meine Frage hin, ob ich die Produktionsanlagen bei Elda besuchen kann, gibt’s auch gleich eine Einladung dorthin. Das ist genau die Transparenz, die ich ich mir nicht nur wünsche, sondern in Zukunft auch notwendig sein wird.

„Andi, jetzt muss ich die Frage stellen: Drachenblut war und ist ja noch immer, bei sehr vielen Dampfern beliebt und gerne gedampft. Was ist da drin? Ist es ein Geheimnis?“

„Schau, Geheimnisse gibt es da keine: mit einem guten Gaumen schmeckst Du die Inhaltsstoffe heraus. Das genaue Verhältnis der Mischung, das ist dann die/meine Arbeit dahinter – es soll ja wenn möglich auf allen Geräten gleich gut schmecken. Wenn das einem anderen gelingt und Drachenblut nachgemacht wird, dann bin ich darüber nicht böse. Gute Sachen werden halt immer wieder kopiert. Mal besser, mal schlechter. Das ist wie bei einem Schnitzel: das bekommst Du auch in sehr vielen Restaurants, aber nur bei wenigen machst Du die Augen zu und genießt es vom ersten bis zum letzten Bissen...“

„Also gibt es auch keinen Safe mit einem 'Geheimrezept'?“

Andi tippt sich auf die Stirn: „Das ist mein Safe – da ist alles drin..“, sagt's und grinst dabei spitzbübisch.

Verpackt und verschickt wird von Österreich aus und vom Chef selbst

...auch die Endkontrolle - eine von vielen, passiert hier

„Eine ganze Reihe Deiner Liquidkreationen haben Namen, die an Sagen, Legenden und mythische Fabelwesen angelehnt sind. Jetzt kommt zum Beispiel neu Camelot und Avalon, Drachenblut und Excalibur sind schon am Markt, etc.... - woher kommt dieser Faible?“

„Ich suche das perfekte Liquid. Das Eine, das allen schmeckt. Das ist ein bisschen wie die Suche nach dem Gral – eine Suche, die wahrscheinlich nie endet, aber eine Menge an Geschichten und in meinem Fall eine Menge an Liquids liefert.“

„Andi, wir nähern uns dem Ende des Interviews. Meine letzte Frage: wo siehst Du Dich in fünf Jahren?“

„Noch immer in meinem Job als Liquiddesigner, gesund und innovativ, glücklich mit meiner Familie und noch immer auf der Suche nach dem perfektem Liquid.“

Das war mein Besuch beim Schöpfer des wohl bekanntesten Liquids in Österreich, dem Drachenblut.
Gradivoje Antic ist Liquiddesigner – wohl der erste in diesem neuen Berufsbild, der sich auch selbst so bezeichnet.
Neid uns Missgunst scheinen ihm fremd zu sein und er teilt sein Wissen gerne mit anderen – hält Vorträge und macht Schulungen zum Mischen/Liquiddesignen.
Obwohl er im direkten Vergleich zu den alteingessenen „Platzhirschen“ eigentlich erst spät in diese Branche eingestiegen ist, zählt er für mich dennoch zu den Pionieren.

Wie immer gebe ich an dieser Stelle keine Empfehlung für den Dampfshop, oder den Hersteller - heute "Crazy Flavour", ab – meine Eindrücke sind subjektiv und was mir gefällt, kann für Euch schon nicht mehr passend sein .
ABER:
Ich kann Euch verraten, dass es vielleicht sogar bald einen Tröpfler vom "verrückten Andi" geben könnte....

Wir lesen uns nächste Woche wieder, wenn es dann heißt: Mission Impossible erfolgreich gelöst -  Danke,  Prof. Dr. Bernd Mayer!

Vape on!

Autor: Felix
Bilder: Felix



Mittwoch, 2. September 2015

In einem (un)bekannten Land …

... come in and don't ask ...


Liebe Leute, wir erhöhen ein wenig die Schlagzahl: wir nähern uns in großen Schritten unserem Ziel und haben noch so einiges zu berichten, bevor wir im Printmedium veröffentlichen.
Die Recherchen laufen sehr gut wir lieben diese Branche - auch wenn wir manches Mal auf wenig Gegenliebe stoßen ;-)

Auf das heutige Interview haben wir uns ausgesprochen gut und intensiv vorbereitet: noch ein wenig tiefer recherchiert als normalerweise für so eine Geschichte nötig sein sollte, sind als „Kunden“ ein wenig öfter nachfragen gegangen als üblich, haben ehemalige Mitarbeiter, Partner und Kunden im Vorfeld besucht und befragt und schließlich sind wir dann zu dritt zu einem Besuch in die Liquidworld aufgebrochen.

Warum dieser Aufwand?

Schon im Vorfeld mussten wir erkennen, dass der Kommunikationswille auf seiten der Liquidworld wohl nicht so ausgeprägt ist, wie er sein könnte und dass es schwierig werden könnte, Antworten auf unsere Fragen zu bekommen.

Der „First Contact“ mit der Liquidworld war schon im März diesen Jahres – also vor rund einem halben Jahr.
Jetzt sechs Monate später und rund zwei Monate vor dem Ziel, eine informative Artikelserie im größten österreichischen Tagesmedium zu veröffentlichen, war es an der Zeit, diesem (un)bekanntem Land einen Besuch abzustatten und dem Regenten „Manfred I.“ unsere Aufwartung zu machen.

Dieser Spruch am Eingang der Zentrale machte Hoffnung:

Der Werbeständer vor dem Eingang zum "Flagshipstore" in 1220 Wien ...


Flagshipstore 1220 Wien

Flagshipstore 1220 Wien

Flagshipstore 1220 Wien

Wobei die Zentrale gar nicht so leicht zu finden ist, weil auf der Startseite der Webseite www.liquidworld.eu der Rennweg als Flagshipstore angegeben ist.
(Liquidworld.eu haben wir von der Etikette eines Liquids, dass wir uns bei einem Testkauf gekauft haben.)

Screenshot der Webseite "liquidworld.eu" - das Bild ist von 123rf und wird dort so beschrieben:
"Junge männliche Forscher betrachten den Objektträger in der Life-Science (Forensik, Mikrobiologie, Biochemie, Genetik, Onkologie ...) Labor. Weiblich asistant Wissenschaftler arbeiten im Hintergrund." - also kein Bild aus dem Betrieb.
Tatsächlich ist die Zentrale natürlich am Rennbahnweg und nicht am "Rennweg" zu finden.

Dabei hat uns aber leider weder die Unterseite „Rechtliches“, noch die Unterseite „Impressum“ der Webseite von Liquidworld.eu geholfen (siehe Bild oben), sondern Tante google und dann liquidworld.at ...
Wobei wir hier schon anmerken müssen, dass die Webseite liquidqorld.eu – und hier vor allem das Impressum – mehr als nur bedenklich ist und das hätte dem Inhaber schon aufgrund seiner selbst dargestellten Ausbildung  - die wir leider nicht in einem Gespräch erörtern konnten - (Auszug aus der Firmengeschichte: ... 2009 - Gründung der EDV Achleitner - Spezialisiert auf Arztsoftware und E-Card Programmierung) nicht geschehen dürfen....

Screenshot der Seite "Impressum" von "liquidworld.eu" - da muss noch nachgearbeitet werden ...

Scheint alles ein wenig lieblos und oberflächlich – na, vielleicht täuschen wir uns …..

How ever, wir waren schließlich vor Ort und sind hoch motiviert in das Geschäftslokal rein gegangen.
Eine Menge Fragen wollten beantwortet werden:

Wieso findet man auf den Liquidflaschen den Hinweis, dass sie vom TÜV Nord und der TU Graz geprüft sind, wo doch „nur“ einige wenige Geschmacksrichtungen und auch diese nur auf einige wenige Schadstoffe geprüft worden sind? Wozu diese Werbemaßnahme, die eigentlich nicht notwendig und nur irreführend ist?

Liquid "AIR" - ohne Nikotin - wurde laut Prüfbericht TÜV Nord und laut der toxikologischen Bewertung von Prof. Dr. Bernd Mayer nicht explizit geprüft. Geprüft wurden: Liquids mit den Geschmacksrichtungen "Waldfrucht", "Lucky Moods", "Blue Angel", "MA", "Blueberry" und "Tobacco" mit jeweils 5mg Nikotin
Anmerkung: das Logo wurde - da keine Erlaubnis vorliegt - unkenntlich gemacht.

Wieso findet man keinen Hinweis darauf, wo die Liquids hergestellt werden – mit einigen Ausnahmen, die dann auf eine Firma Aromatis zeigen? Wieso nicht bei allen?

(Als Beispiel wie es geht, haben wir hier die Dampfbar, Planet Vapes, die Dampfhütte, wo es Beipacktexte, genaue Aufschlüsselungen, etc... gibt.)

Welche Basen werden verwendet? Welche Aromen von welchem Hersteller, oder werden diese selbst extrahiert?
Woher stammt das Nikotin?
Sind sie selbst Hersteller, oder vertreiben Sie Liquids anderer Hersteller – als White Label quasi – mit Ihrer Marke versehen?
Wenn Sie selbst herstellen: dürfen wir die Produktion besuchen?

Und dann natürlich die wichtigen Fragen: wie sind Sie zum Dampfen gekommen, wo sehen Sie sich selbst und Ihr Unternehmen in fünf Jahren, etc...

Eine wichtige Frage wäre dann noch gewesen:
Sie haben in Ihrem Geschäftslokal in Wien Simmering eine Menge an Klonen liegen – auch als „Clone“ ausgewiesen. Von den diversen Kayfuns und noch einigen Verdampfern mehr  bis hin zu einer ganzen Reihe von mechanischen Mods.
Warum Clone?

Geschäftslokal außen in Wien Simmering ....

Ich gehe also rein in das Geschäft, stelle mich an der Theke beim Verkaufspersonal vor, frage nach dem Chef und ob er für ein Interview da ist und treffe denselben dann auch gleich um die Ecke.

Noch einmal: ich stelle mich vor, stelle meine Arbeit vor und frage um ein Interview.
„Kenne ich nicht...“
Kaum vorstellbar, da wir bereits miteinander zu tun hatten, aber gut, ich spiele mit und ergänze um meinen Arbeitgeber (das österreichische Tagesmedium) und frage noch einmal um ein Interview.
„Nein.“
????
„Schicken Sie die Fragen per Mail und ...“
Ich unterbreche:
„Verzeihung, nein, das werde ich nicht tun. Jetzt bin ich schon da und wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen könnten, dann würde ich gerne mit Ihnen über Sie, Ihr Geschäft und das Dampfen im Allgemeinen plaudern.“

(Eine kurze Erklärung, warum ich hier gleich abgeblockt habe: Die erste Antwort war „Nein“ - damit war klar, dass ich auf meine Mail keine Antwort bekommen werde. Das habe ich in den letzten Jahren immer wieder erleben müssen, wenn sich jemand vor einem Interview gedrückt hat..... Außerdem habe ich bereits vor einigen Monaten eine Mail geschickt und bis heute keine Antwort bekommen....)

„Nein. Das geht nicht.“

Ich: „Nun, der Artikel kommt so und so – egal, ob mit Ihrem Statement, oder ohne. Wenn Sie keines abgeben, nehmen Sie sich die Gelegenheit, Ihre Sicht der Dinge in einem Gespräch darzulegen.“

Der Herrscher über Gedeih und Verderb der Welt der Liquids dreht sich um und verschwindet in Richtung einer Tür – nicht ohne sich noch einmal umzudrehen und zu ermahnen: „Da müssen Sie aber die Leute, also die Kunden fragen, ob sie die fotografieren dürfen.....“

Hm, Kunden fotografiere ich nicht....

Meine Kollegen und ich stehen da und sind über dieses unprofessionelle Verhalten mehr als nur erstaunt.
Es hätte viele Wege gegeben, dieses Interview nicht zu führen – dieser hier war definitiv der, der uns neugierig gemacht hat.

Zurück in der Redaktion haben wir uns auf die Spurensuche gemacht. Nur ein wenig und nur ein bisschen an der Oberfläche kratzen – mal sehen, ob es eine Erklärung für dieses doch etwas eigenartige Verhalten gibt.

Am Ende haben wir den Eindruck gewonnen, dass wir schlicht nichts anderes erlebt haben, als eine völlige Fehleinschätzung der eigenen Situation: Die „Liquidworld“ mag vor einigen Jahren noch der Platzhirsch gewesen sein – ein Wegbereiter, der vielen anderen (auch Händlern) erst die Tür zum Dampfen aufgestoßen hat und geholfen hat beim Umstieg und Einstieg.

Das Personal ist heute noch teilweise sehr engagiert und bemüht, geht geradezu liebevoll mit dem Kunden um und ist auch technisch versiert.

Aber die Liquidworld ist nicht mehr alleine – die gefühlte Überheblichkeit einer nicht mehr vorhandenen Vormachtstellung ist eben genau deswegen nicht mehr vertretbar: sie ist nicht mehr vorhanden.

Es gibt eine ganze Reihe von Shops, die teilweise sogar die gleiche Ware im Schaufenster haben – und noch viel mehr an Auswahl bieten und die nicht mit Informationen geizen, wo man ganz selbstverständlich erfährt, was man sich in die Lunge zieht, wer es herstellt, wo es abgefüllt wird und was in den Liquids alles drin ist. Und nicht nur die vor Jahren noch tauglichen Mindestangaben – die hier bei dem von uns angekauften Liquid nicht einmal Auskunft darüber geben, wie hoch der PG, oder VG Anteil ist, etc....

Wir haben einen Regenten erlebt, der glaubt, für sich selbst zu existieren reicht und der darauf vergessen hat, dass seine Kunden und seine Mitbewerber die Wichtigsten sind, die ihn nicht nur am Leben halten, sondern auch vorwärts bringen.

Und eins muss er definitiv noch lernen: Kommunikation nach Außen hin. Einem Journalisten den A..ch in das Gesicht zu halten ist kein Weg, sich Fragen oder Recherchen zu ersparen....

Wie immer gebe ich an dieser Stelle keine Empfehlung für den Dampfshop, heute "Liquidworld", ab – meine Eindrücke sind subjektiv und was mir gefällt, kann für Euch schon nicht mehr passend sein .
ABER:
Keine Empfehlung trifft's....

Wir lesen uns nächste Woche wieder, wenn es dann heißt: Mixdown mit Drachenblut! Fans sagen: ein Jahrhundertwurf.....

Vape on!

Autor/in: Monique und Felix
Bilder: Monique und Felix



Montag, 24. August 2015

Die Liquidbäckerei

... bitte ein Kilo Brot und ein Flascher'l Reggae Night...


So, oder so ähnlich, könnte es sich vor noch nicht all zu langer Zeit in einem Ladenlokal im 13.ten Wiener Gemeindebezirk zugetragen haben, als ein Kunde beim Bäcker ein Brot und ein Fläschchen E-Liquid eingekauft hatte …

Und damit sind wir auch schon beim nächsten Objekt der Begierde unserer Interview-Reise: in der Dampferhütte!

Die Dampferhütte hat eine sehr interessante „Lebensgeschichte“, die uns gleichzeitig auch sehr eindringlich vor Augen führt, wie dumm und einfallslos die Anwürfe der Gegner der elektronischen Zigarette in den letzten Monate (vor allem in den Boulevardmedien – wo nichts recherchiert und alles behauptet wird...) eigentlich waren.

Gleich beim Eingang, rechts neben der Glastür finden wir ein Firmenschild, auf dem steht:

„Fink Brot R. Koch GmbH – Bäckerei u. Konditorei“


Und genau das war die Dampferhütte bis vor einigen Jahren auch noch: eine traditionsreiche Bäckerei im Wiener Bezirk Hietzing, die über die Bezirksgrenzen hinaus für ihr besonders schmackhaftes Brot bekannt war.

Einige Jahre nach der Übernahme der Bäckerei durch die Tochter (Friederike) des Familienbetriebes begann ein neues Zeitalter für die altehrwürdige Bäckerei.

Besitzerin Friederike


Ein gemeinsamer Bekannter der jungen Bäckerfamilie hat die beiden zum Dampfen gebracht.
Statt unzähliger Marlboros jeden Tag wurde nur mehr gedampft und nicht mehr geraucht – was den unbezahlbaren Vorteil mit sich brachte, dass sich die Gesundheit bei der noch jungen Bäckerin Friederike nachhaltig änderte.
Allerdings klappte zu diesem Zeitpunkt die Nahversorgung mit Liquids noch nicht wirklich und daraus entstandt dann der Wunsch, die Überlegung: dann machen wir das selbst!




Friederike dazu im Interview:

"Ich habe mir gedacht: ich backe Kuchen und Brot, stelle Marmelade und Speiseeis her, da kann es doch nicht so schwer sein, so ein Liquid herzustellen!"

Der Mann Friederikes – Jochen – gilt als Visionär und Stratege und hat sich dazu überlegt, dass es Sinn macht, einen Onlineshop dazu aufzubauen.

"Visionär" Jochen


Und so wurden über einen längeren Zeitraum auf der einen Seite des Ladens, wo heute Glasvitrinen die neuesten Akkuträger präsentieren, frisches Brot und auf der anderen Seite die neuesten und selbst hergestellten Liquids verkauft.



Der Erfolg gab den beiden recht und schon sehr bald, wurden nur mehr Liquids hergestellt und keine Brote mehr gebacken.

Was allerdings unverkennbar geblieben ist, das ist der Qualitätsanspruch der Bäckerin:

„Wir nehmen nur Aromen von Herstellern, die wir schon aus unserer Zeit als Bäckerei kennen und bei den Basen haben wir sehr genau geprüft – und auch vor Ort die Anlagen angesehen – bevor wir diese für unsere Liquids verwendet haben. Da gibt es keine Kompromisse: nur das Beste ist gerade gut genug. Ich behandle Liquids wie Lebensmittel: in der Herstellung arbeiten wir in einem speziell dafür hergerichteten Raum, tragen Schutzkleidung, Handschuhe, Mundschutz und sorgen genauso wir in der Lebensmittelherstellung für perfekte Umgebungsbedingungen.“


Da läuft Friederike eine offene Tür bei mir ein, weil diese Sicherheit in der Herstellung von vielen zwar immer wieder – speziell am Papier – behauptet wird, wenn man dann aber einmal vor Ort ist, dann kommt teilweise das Grauen....
Eine vernünftige Regulierung ist hier mehr als nur erwünscht und es scheint, als würde die Dampferhütte da ein ordentliches Maß vorlegen, an dem sich viele werden messen lassen müssen.

In der Zwischenzeit ist auch Jochen zu uns gestoßen und erzählt uns von der unglaublichen Entwicklung in diesem noch sehr jungen Markt und verrät auch ein wenig, wohin der Weg gehen soll/wird.



Während wir miteinander plaudern füllt sich die Dampferhütte mehrmals: die Nachfrage nach den Liquids ist enorm!
Hin und wieder geht auch ein iStick über den Ladentisch, aber in den meisten Fällen sind es die Liquids, die den Besitzer wechseln.



„Dabei ist heute wenig los – die heißen Tage und die Ferien machen sich bemerkbar“, erzählt Jochen und auch davon, dass sich das Geschäft ein wenig gedreht hat: zu Beginn waren es um die 90% und mehr Online-Anteil – heute sind es rund 70%, die der Onlinehandel ausmacht.

Und wie es sich für einen visionären Betrieb gehört, haben die beiden das Trafikanten Partnerprogramm ins Leben gerufen: „Premium Liquids aus Österreich im Großhandel“ steht auf der Webseite zu lesen und tatsächlich – so erfahren wir – gibt es eine Reihe von Trafiken, die sich mit den Liquids aus der Bäckerei versorgen.

Friederike und Jochen sind ein weiterer wichtiger und sehr individueller Teil des E-Zigaretten-Marktes, die sich beide von Beginn an der Qualität und nicht der Quantität verschieben haben und mit dieser Entscheidung Recht behalten haben: die Quantität kam von selbst.

Die Dampferhütte zeigt auch sehr deutlich, dass es viele und völlig unterschiedliche  Zugänge zu der Materie „E-Zigarette“ gibt und alle ihre eigene Berechtigung am Markt haben.

Eine Wiener Traditionsbäckerei, die zwar den Namen und die Handelsware gewechselt hat, aber der Tradition treu geblieben ist:
Höchste Qualität aus Österreich.

Wie immer gebe ich an dieser Stelle keine Empfehlung für den Dampfshop, heute die Dampferhütte, ab – meine Eindrücke sind subjektiv und was mir gefällt, kann für Euch schon nicht mehr passend sein – ABER:
die gute Qualität bei der Herstellung der Liquids, die ist objektiv und ein eindeutiges Qualitätsmerkmal der Dampferhütte.

auch ausgefallenes Zubehör ...


Wir lesen uns nächste Woche wieder, wenn es dann heißt: zu Besuch in der Belvederegasse - Landung auf dem "Planet of the Vapes"

Vape on!

Autor/in: Monique und Felix
Bilder: Monique und Felix



Sonntag, 9. August 2015

Die drei von der Dampfstelle

... einmal volldampfen bitte


Unser heutiger Besuch bringt uns nach Wien in den dritten Wiener Gemeindebezirk Landstrasse.
Genauer gesagt: in die Juchgasse Nummer 14.

Wir besuchen für unsere Interviewreihe rund um das Dampfen "Antonios Dampfstelle" - einen Laden, der in Wien durch einen ganz bemühten Service seine Runde macht: braucht man etwas Ausgefallenes, dann kümmern sich die drei von der Dampfstelle darum, es auch zu bekommen.
Ist ein bisschen wie früher an der Tankstelle, als es noch den Tankwart gab, der dir auch mal schnell einen Ölwechsel nebenbei gemacht hat - oder zumindest die Scheiben putzte und dir das Gefühl gab: Danke, dass du bei mir tankst.

Deshalb nennen wir die drei (bei uns intern) auch die "Dampfwarte" ...

Und hier sind sie - die drei von der Dampfstelle:

vlnr: Dampfwart Ron, Inhaberin Vera und Dampfwart Zelko
nichts hören, nichts sprechen und nichts sehen - aber DAMPFEN!

Der Laden hat etwas von einer kleinen Greisslerei aus den 1970ern - eine lange Theke gegenüber dem Eingang, ein bequemer Drehstuhl zum reinflötzen, Schauläden an der Wand, einen Stehtisch mit Knabbergebäck, Cola, Mineralwasser und wenn man möchte gibts auch einen schnelle Kaffee (alles frei!), jede Menge Krims-Krams den wir Dampfer halt so brauchen und immer - egal, wann man reinkommt - ist volle Hütte. Was allerdings kein Wunder ist: der Laden ist wirklich klein ;-)

How ever, klein ist in diesem Fall groß:
Es ist immer was los, es wird geplaudert, gefachsimpelt, herumprobiert und getestet und natürlich auch ver- und gekauft.




Ich habe mir Vera und ihren Mann Zeljko zum Interview geholt...


Warum heißt Euer Laden "Antonios Dampfstelle" - wer ist Antonio?
Antonio ist unser Sohn und der hatte meinen ersten Vorschlag "Dampfstation" umgewandelt in Dampfstelle - dabei ist es geblieben, sagt Zeljko und zeigt auf den Sohnemann, der im Hintergrund aufmerksam zuhört. 
Vera, ich sehe im Hintergrund beim Eingang eine Tafel, die von einem Juwelier sein könnte. Was hat es damit auf sich?
Ja, in diesem Laden war ursprünglich einmal ein Geschäft für den An- und Verkauf von Bruchgold.
Und wie seid ihr dann vom Goldhandel zum Handel mit E-Zigaretten und Liquids gekommen?
Wir sind beide Einzelhandelskaufleute und das Handeln liegt uns quasi im Blut. Als wir dann vor einiger Zeit von einem Freund mit dem Thema Dampfen konfrontiert worden sind, haben wir erkannt, dass uns nicht nur das Dampfen selbst gefällt, sondern auch der wirtschaftliche Aspekt sehr interessant war.
In Wahrheit haben wir das eine Gold gegen das andere getauscht - mit dem Vorteil, dass wir nicht an einen sehr volatilen Markt gebunden sind, wo sich die Preise stündlich ändern. Das Dampfen ist für uns zum Lifestyle geworden und den wollen wir weitergeben. Wenn wir auch damit ein Einkommen haben, dann haben wir alles richtig gemacht.
Und habt ihr alles richtig gemacht?
Ja! Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht, haben eine Menge neuer und toller Bekanntschaften gemacht, nehmen an der Entwicklung einer völlig neuen Sparte teil und sind Teil einer großen und ständig wachsenden Community geworden - das ist perfekt!
Im Laden gibt es jede Menge an Hardware - neue und alte, gängige und ausgefallene, brandneues - verschiedene Basen von unterschiedlichen Herstellern, viele Aromen-Fläschchen und den Ron:

Ron ist ein wenig wie der Prototyp des Allround-Dampfers-Verkäufers-Entertainers-Technikers-Alchemisten - eigentlich der sprichwörtliche "Hans Dampf in allen Gassen".

Technikfragen, wie: "Wie ist der xxx-Verdampfer vom yyy?", werden genauso geduldig und einfach erklärt beantwortet, wie Fragen nach Geschmäckern der Aromen, passenden Utensilien, etc...
Ein echter Dampfwart - "darfs auch noch ein Liquidwechsel sein?" erwartet man fast als abschließende Frage nach einem Einkauf.

Ich denke, dass jeder gut laufende Laden einen Ron hat. Einen, oder Eine, die sich nicht nur auskennt, sondern dir auch das Gefühl gibt, kein Vollidiot zu sein, wenn du nicht gleich im ersten Anlauf weißt, was OCC bedeutet.




Vera ist für's Design zuständig, mag das Schöne und Edle. Sie kennt sich aber auch mit der Technik aus und erklärt Dir den neuen SMOK TFV4 im Vorbeigehen.
Eine Greisslerin, die Ihre Gäste rundum betreut: "Magst einen Kaffee? Oder ein Cola?" und nebenbei: "Ich habe mich umgehört, ob es den xyx vom zzz noch wo gibt - und habe ihn gefunden!" gibt sie dir das Gefühl, wertvoll zu sein, weil Sie dich beim letzten Besuch gehört und nicht vergessen hat.




Zeljko - die Säule der Dampfstelle - organisiert, kauft ein, bestellt, liefert und erinnert sich an dich: er merkt sich, was Du magst und was nicht und achtet darauf, dass es dir gut geht. Unauffällig und professionell im Hintergrund.




Antonios Dampfstelle hat alles was es braucht, um zum Wohnzimmer zu werden - um zu bleiben und zu kaufen.

Eine echte Erfolgsgeschichte eines Familienbetriebes - eine unter vielen in dieser neuen und ständig wachsenden Branche. Aber eine, die uns gefällt, die Herz und Verstand hat, die uns erreicht.

Ich denke, wir fahren jetzt für einem "Liquidwechsel" in die Dampfstelle - vielleicht lassen wir auch Ron den Draht wechseln, wenn er Zeit hat. Einfach ein "großes Service" halt..

Empfehlung gibt auch hier keine von uns, weil unsere Eindrücke sehr subjektiv sind. Die Dampfstelle kann Euch gefallen - oder aber auch nicht. So wie das Liquid, das ich gerade in meinen N22 tröpfle ;-)



Vape on!

Nächste Woche: „alles ist relativ“ - auf ins Einstein in die Dampfbar!

Autor: Felix



Mal ehrlich: sind wir nicht alle ein wenig "Alice"?

... viele Wege führen ins Dampferwunderland


Man könnte jetzt kurz und bündig schreiben: Dampfen ist anders, gesünder als das Verbrennen von Glimmstängel (an dieser Stelle ein "Danke" an die neue deutsche Rechtschreibung für das "ä"), spart Geld, usw - und aus.

Könnte man....

Aber Dampfer und das Dampfen an sich, sind/ist anders: emotional statt rational, Genuß statt Frust und tatsächlich: gemeinsam statt einsam.

Dampfen ist Lifestyle und so hat jeder Damper seinen eigenen Zugang ins Dampferwunderland. Die Technikfreaks nähern sich von der Hardware Seite:

Laufend überraschen uns Hersteller, Modder, Dampfer aus der ganzen Welt mit fabelhaften Neuerungen, neuen Designs und Verbesserungen mit einem Tempo, dass selbst der "Haben-Will-Virus" nicht mehr mitkommen kann. SC, DC, VC, TC, RBA, RTA, OCC - fast täglich kommen neue Abkürzungen dazu, die die Technikbegeisterten unter uns ins freudige Taumeln bringen:









Die Style- und Designliebhaber nähern sich von der Schönheits-Seite an die Materie an und werden mit kantigen Delrin-Boxen, Boxen aus Flugzeug-Aluminium, Gold, Kupfer, Silber, polierten Edelstahlakkuträgern und sogar mit solchen Boxen belohnt, die mit Strasssteinen, Edelsteinen und noch viel mehr verziert sind. Technik ist zweitrangig und wird überschätzt...:












Die Gaumenakrobaten finden ihr gelobtes Land jenseits von Salz und Pfeffer in einem schier unglaublich vielfältigen Meer an Aromen: von  Ananas bis Zitrone, von American Blend bis Wintergreen und noch viele mehr, die es zu entdecken, schmecken und mischen gilt.






Nicht zuletzt sind da noch die Cloudhunter und -chaser, die ständig auf der Jagd nach der nächsten großen, dichten Wolke sind:




Sie alle finden ihre Entfaltungsmöglichkeiten in dieser täglich wachsenden Community und eines scheint klar zu sein:

Gefangen ist jeder, der sich darauf einlässt: einmal gedampft - öffnet sich die das Tor zu einer Märchenwelt.
Lasst uns Alice sein!

Schönheit - Technik - Geschmack



War das Dampfgerät, am Anfang nur ein Mittel zum Zweck sich das Rauchen abzugewöhnen, ändert sich dieser "Erst-Zugang" sehr schnell nach dem subjektiven Schönheitsempfinden, den technischen Features und dem Geschmack.

Manch einer entwickelt eine Sammlerleidenschaft: Briefmarken waren Gestern!

Der Kreative und Künstler hübscht sein Dampfgerät mit einzigartigen Metallliquidtanks, bunten Gläsern für Liquidtanks, farbigen, besonders gebogenen, schön verzierten und zum Teil auch personalisierten Trip Dips auf, um sich sein ganz individuelles, unique Setup zusammenzustellen.

Der Techniker kommt auf sein Kosten, denn er darf sich laufend mit Widerständen, Subohm - Hochohm (hier hat sich übrigens schon eine eigene Sprache entwickelt), besseren Akkus, höherer Leistung, Temperaturkontrolle, vertikal Coil, Wicklungen und vielem mehr befassen und auch sein individuelles unique Dampfgerät entwerfen und so seine Einzigartigkeit in der Community bewahren.

Die Cloudchaser - Wolkenjäger - Cloudhunter, die immer auf der Jagd nach der nächsten größen Dampfwolke sind, vereinen von allen ein bisschen etwas: bessere Technik = mehr Sicherheit und noch mehr Leistung = mehr Dampf; kreative Mods zeigen wieder den Steampunk, der ein wenig in jedem Cloudchaser steckt und ganz klar: Chaser haben eine Menge an Tröpfler - sie sammeln ;-)

Last but not least kommen hier auch die Gaumenkünstler, Alchemisten, Köche und Mischer, die sich dem Dampfertum über die kulinarische Ecke annähern auf ihre Kosten, denn von Aromen, Basen, Liquiden und Düften beflügelt finden sie Einlass in die Dampferwelt.

Da Liquid nicht gleich Liquid ist - würzen diese Individualisten die Suppe des Dampfertums.

Fazit ist, dass sich in dieser Community die unterschiedlichsten Menschen treffen, die durch den Austausch ihrer Fertigkeiten und ihrer Einzigartigkeit etwas Großartiges verbindet - eine neue Leidenschaft, das Dampfen!

Sie tauchen ein in eine eigene Wunderwelt, wo es egal ist, woher Du kommst, wer Du bist und was Du hast: an der Theke im Laden sind sie alle gleich, schwadronieren über den neuen Geschmack aus Amerika,  tratschen über die neue Tiger-Coil, finden das Bashing gegen die Dampfer gemeinam unerträglich, finden sich bei Dampfertreffs zu gemeinsamen Plaudereien und haben sich ihr eigenes Wonderland geschaffen, wo die Farben leuchten, der Dampf gut schmeckt und riecht, der Nachbar kein Unbekannter mehr ist und jeder willkommen ist.

Dampfer sind sozial engagiert, haben Fantasie, denken über den Tellerrand hinaus und sehen die Zukunft etwas anders.

Der zufriedene Dampfer begibt sich in Vanilla, Blueberry, Cinnamon, Cocolate Wolken schwelgend mit seinem technisch ausgereiften und optimal gestylten Dampfgerät  wieder auf den Planeten Erde und freut sich durch diese Leidenschaft mit vielen Dampfern auf der ganzen Welt verbunden zu sein.

Und wenn ihnen das Liquid nicht ausgegangen ist, dann dampfen sie noch heute!

Vape on!

Autor: Monique Buntschou


 

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